Fehlerstrom-Schutzschalter

Viele Leute denken, ein FI-Schalter (Fehlerstromschutzschalter) sei das Gleiche, wie eine Sicherung. Dies ist jedoch nicht der Fall. Eine "Sicherung" (Leitungsschutzschalter) dient einerseits zum Schutz gegen eine zu hohe Erwärmung der Leitung, andererseits schützt sie davor, dass ein Metallgehäuse (z.B. Elektroherd) im Fehlerfall unter Spannung stehen könnte.

Der FI-Schalter jedoch übernimmt eine dritte lebenswichtige Aufgabe: Er schaltet den Stromkreis schon bei kleinsten Fehlerströmen in weniger als einer Sekunde ab. Ein "Fehlerstrom" ist ein Strom, der nicht den "normalen" Weg über die Stromleitung nimmt, sondern beispielsweise über den menschlichen Körper abgeleitet wird. Dies kann zum Beispiel bei einer defekten Rasenmäherleitung passieren, bei einem ins Waschbecken gefallenen Fön, wenn man beim Bohren eine Leitung trifft, oder wenn Kinder Gegenstände aus Metall in die Steckdose stecken.

In einer ordnungsgemäß ausgeführten Elektroinstallation lässt sich ein solcher FI-Schalter ganz einfach nachrüsten, ohne dass neue Leitungen verlegt werden müssen. In diesem Fall sind nur Arbeiten am Zählerschrank bzw. an einer Unterverteilung notwendig.

Wenn Sie eine sehr alte Elektroinstallation besitzen, die mit nur 2 statt 3 Adern aufgebaut wurde, lässt sich ein FI-Schutzschalter nicht ohne weiteres in der Elektroverteilung nachrüsten. Für solche Fälle gibt es jedoch die Möglichkeit, vorhandene Steckdosen gegen spezielle "FI-Steckdosen" auszutauschen. Dadurch sind alle dort eingesteckten Geräte geschützt, ohne das neue Leitungen verlegt werden müssen - ganz egal, wie alte Ihre Elektrik ist.

Ich komme gerne bei Ihnen vorbei (im realistischen Umkreis um 57223 Kreuztal herum), um Ihnen vor Ort die Möglichkeiten zur Nachrüstung eines FI-Schalters zu erklären. Denn ein FI-Schalter ist eine "Lebensversicherung", die Ihnen wirklich Ihr Leben (ver)sichert.

Für ein paar Vorab-Infos empfehle ich Ihnen das nachfolgende Video zum Thema:

 

 

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© Michael Rohde Elektrotechnik